Startschwierigkeiten

Frohes Neues Jahr, allerseits! Wir sind das erste Mal seit 7 Jahren in Berlin reingerutscht und waren das Geknalle absolut nicht mehr gewöhnt. Kalifornien macht weich, nicht nur was das Wetter angeht. Bis morgens um 4 Uhr wurden Raketen abgeschossen und Böller gezündet. Das ein oder andere Privatfeuerwerk entsprach so ungefähr dem offiziellen Feuerwerk von San Francisco. Schon beeindruckend, was da abging in Berlin.

Zurück in Berkeley hatten wir 3 Tage, um uns von Weihnachten zu erholen und auf den ersten Arbeitstag im Jahre 2019 einzustellen. 2018 war in mehrerer Hinsicht ein langes und anstrengendes Jahr. Und die 10 Tage in Berlin waren auch nicht unbedingt geruhsam. Daher verbrachten wir den Großteil dieser 3 Tage lesend im Bett mit Tee und Kakao. Aufgrund anhaltender Regenfälle war sowieso nicht viel mehr möglich – und das war irgendwie auch ganz gut so.

Heute morgen ging es dann auf zur Arbeit. Ich mache meinen Job immer noch gerne, aber auf den ersten Tag im Büro habe ich mich, zugegebenermaßen, nicht gefreut. Wie sich alsbald herausstellte, war ich auch nicht der einzige Kamerad mit Startschwierigkeiten an diesem Montag. Da die Straßenreinigung anstand, mussten wir unseren Fuhrpark umparken. Der Sprinter machte noch gut mit, aber unser alter GMC Safari wollte einfach nicht mehr anspringen. Auch der Versuch, ihm mit dem Mercedes Starthilfe zu geben schlug fehl. Da ich letztendlich C nicht davon überzeugen konnte, den Van auf die andere Straßenseite zu schieben und außerdem dringend zur Arbeit musste, ließ ich mich im Gegenzug von ihr überreden, die $49 für den Strafzettel im Voraus abzuschreiben. Jetzt haben wir also 4 Wochen Zeit, eine neue Batterie einzubauen. Liebe Stadt Berkeley, das war dann unsere erste Spende fürs Neue Jahr.

Thanksgiving

Die Luft ist rein. Endlich. Letzte Woche hat es das erste Mal seit März richtig doll geregnet – und selten habe ich den Regen so herbei gesehnt. Es hat wie aus Eimern geschüttet, die Straßen waren überschwemmt, aber der Himmel war eben auch wieder blau, als die Sonne wieder zum Vorschein kam. Der Regen hat den ganzen Dreck aus der Luft gewaschen und auch das Bekämpfen der Brände deutlich unterstützt.

Ansonsten standen letzte Woche einige Highlights an. Da wäre zuerst unser 15 jähriges Jubiläum, das wir mit einem Abendessen bei Commis, dem einzigen Restaurant mit zwei Michelin-Sternen in Oakland, gefeiert haben. Das Essen war berauschend und sehr avantgarde. Nichts für jeden Tag, aber gerade deswegen etwas ganz Besonderes, mit speziell abgestimmten Weinen für jeden Gang. Danach stand ja noch mein Geburtstag an, wie jedes Jahr etwas im Schatten von Thanksgiving, dem traditionellen Beginn der Vorweihnachtssaison. Groß gefeiert habe ich nicht. Nach Drinks mit ein paar Kollegen und Freunden waren C und ich dann noch Schnitzel und Käsespätzle in San Francisco essen. C hat mir eine Kala Ukulele geschenkt: handmade in Petaluma, CA.

Dann stand natürlich noch Thanksgiving auf dem Programm. Wir haben uns nach langem hin und her gegen einen Truthahn entschieden und stattdessen mit Cait und Natascha bei uns zu Hause Tortellini und Canneloni selber gemacht. Das war mindestens genauso lecker, aber auch mindestens genauso viel Arbeit wie ein Truthahn. Dennoch, wir hatten einen schönen und entspannten Tag mit gutem Essen, Wein und Sonnenschein. Während des gesamten Abends lief das mp3 Mixtape, das mein Vater mir zum Geburtstag zusammengestellt hatte – zur Begeisterung unserer Gäste. Nur in die Sauna haben wir es nicht mehr geschafft.

Thanksgiving-Zeit ist natürlich auch Shopping-Zeit. Der Black Friday hat es ja mittlerweile auch nach Deutschland geschafft. Wir haben uns nicht allzu sehr aus dem Fenster gelehnt, uns allerdings ein paar neue Küchengeräte und ordentliche Küchenmesser gegönnt – nach 15 Jahren zusammen muss man das nicht mehr als böses Omen werten. Wir kochen nach wie vor sehr gerne zusammen und das geht mit den neuen Messer noch reibungsloser.

Natürlich haben wir über das lange Vier-Tage-Wochenende auch etwas an unserem Sprinter gebastelt und meterweise Elektrokabel für Licht und Strom gezogen. Der Ausbau geht leider nur sehr langsam voran, aber wenn die Kabel fertig verlegt sind, können wir mit der Isolierung anfangen. Nächstes Wochenende könnte es soweit sein.

Am Samstag waren wir bei Freunden eingeladen. Dort gab es Truthahn à la Mexico, d.h. mit Mole, Tortillas und Tamales. Danach sind wir alles zusammen in den Cobb’s Comedy Club und haben uns Roy Wood Jr., bekannt aus der Daily Show, angesehen. Auf gutes Essen folgte eine gute Show mit reihenweise Lachern. Irgendwie hat es auch mal etwas, wenn ein Schwarzer sich über Weiße und Asiaten lustig macht.

Apropos, Truthahn: Jetzt muss ich doch noch ein Bekenntnis ablegen. Als wir am Freitag im Rahmen unseres Black-Friday-Shoppings bei Costco waren, fielen uns sofort die verbliebenen, jetzt stark reduzierten Truthähne auf. $30 Rabatt auf einen Diestel Heirloom Bio-Truthahn, da konnten wir nicht “nein” sagen. Wann bekommt man sonst so einen Vogel für $26? Und so gab es halt am Sonntag nach Thanksgiving den obligatorischen Truthahn bei uns. Warum eigentlich nicht?

Es hat sich gelohnt

Die Midterms sind jetzt mehr als eine Woche her und es wird immer noch gezählt. Ich habe ein paar Tage gebraucht, um alles zu verarbeiten, denn ein klarer Denkzettel für den Präsidenten war diese Wahl nicht! Jeder, der auf eine eindeutige Trotzreaktion der Wähler gehofft hatte, eine Rückkehr zu amerikanischen Werten, der war erstmal enttäuscht, als klar wurde, wie knapp die Wahlen tatsächlich werden würden. Dazu gehört auch ich.

Eine Woche später sieht alles schon wieder etwas anders aus. Die Demokraten haben im House of Representatives 36 Sitze und damit die klare Mehrheit errungen (231 Sitze, 218 bedeuten die Mehrheit). 6 Sitze stehen immer noch aus, da nachgezählt werden muss. Auch Josh Harder, für den wir in Tracy um die Häuser gezogen sind, war siegreich. Im Senat sieht die Lage weit weniger schlimm aus als zunächst befürchtet. Krysten Sinema wurde diese Woche in Arizona zur Siegerin erklärt. Damit haben die Demokraten netto nur einen Sitz an die Republikaner verloren. In Florida wir allerdings noch nachgezählt (zuerst maschinell, nun per Hand). In Mississippi kommt es zur Stichwahl, mit knappen Vorteilen für die Republikaner. Die Demokraten haben in mehreren Staaten, die Trump 2016 deutlich für sich entscheiden konnte, Siege davon getragen. Dabei wurden so viele Frauen gewählt wie noch nie zuvor. Bei den Republikanern sah das völlig anders aus. Es dominieren weiterhin weiße Männer. Auch wenn mit Florida und Ohio zwei für die Präsidentenwahlen wichtige Staaten weiterhin in der Hand der Republikaner geblieben sind, kann man dennoch von einer Blauen Welle reden – auch wenn es zunächst nicht danach ausgesehen hatte.

Eine blaue Welle des Regens könnten wir auch gerade gut gebrauchen in Kalifornien. Eigentlich beginnt die Regenzeit im November, aber seit Monaten ist kein Tropfen gefallen. Dafür wüten zwei riesige Feuer, eines nördlich von Sacramento, das andere in Malibu. Dort sind zig Villen von Prominenten den Flammen bereits zum Opfer gefallen – auch die von Thomas Gottschalk. Das Ausmaß der Zerstörung ist beklemmend und die Flammen wüten weiter. Bei uns in San Francisco ist die Luftqualität so schlecht, dass die Menschen auf der Straße mit Schutzmasken herumlaufen. Kräftige Winde blasen seit Tagen den Rauch zu uns. Der Himmel ist grau, ein Nebel aus Rauch hängt über San Francisco, die Sonne kommt nicht durch. Die Stimmung ist beinahe apokalyptisch. Morgen bleiben alle Schulen geschlossen, die Menschen sind aufgerufen in ihren Häusern zu bleiben. Ich merke es auch auf der Lunge. Die Rußpartikel setzen sich fest. Beide Feuer sind noch nicht unter Kontrolle. Die Feuerwehrleute kämpfen ohne Unterlass, aber das schon seit Monaten.

Ich kann ohne Übertreibung sagen, dass die Feuer in Kalifornien spürbar zugenommen haben, seit wir hier wohnen – in nur 7 Jahren. Der Klimawandel ist real. Seine Effekte werden sich zu unseren Lebzeiten weiter verstärken. Das Ende ist noch lange nicht erreicht. Mal sehen, wie viele Warnschüsse wir Menschen noch brauchen, bevor wir das Problem endlich ernsthaft angehen.

Wir spielen auf Sieg

Es ist Anfang November und unser Urlaub in der Südsee scheint gerade unendlich weit weg. Es ist viel passiert seit unserer Rückkehr nach Kalifornien. Da war zuerst der Schock bei der Heimkehr: Unser Van, seit nunmehr 4 Jahren immer an derselben Stelle in San Bruno in geparkt wenn wir auf Riesen gingen, war weg. Ungläubig starrten wir auf die Stelle, an der wir ihn zurückgelassen hatten. Nichts. Am nächsten Tag fanden wir heraus, dass er von einem Nachbarn als verlassen gemeldet und dann abgeschleppt worden war. Dieser Witz kostete uns mal eben $1000. Wir waren wütend fühlten uns verarscht. Jetzt weiß ich immerhin wie die Abschlepp-Gangs ihr Geld verdienen. Ab sofort fahren wir nur noch per Taxi oder im Bart zum Flughafen!

In Berkeley fanden wir dann als nächstes heraus, dass unsere Nachbarin Barbara überraschend verstorben war. Seitdem wohnt ihre Tochter alleine in dem Haus nebenan. Wir grüßen und unterhalten uns, aber gut kennen tun wir sie noch nicht. Dafür haben wir auf ihrem Yard-Sale eine Vase ihrer Mutter als Erinnerung gekauft. Barbara war außerdem unser “Block-Captain”, weswegen C kurzerhand unsere diesjährige National Night Out mit organisierte. Die Straße wurde gesperrt, der Grill heraus geholt, die Nachbarn eingeladen. Es mag vielleicht albern klingen, aber es macht Spaß, mit den Nachbarn auf der Straße zu grillen und zu quatschen! Dabei konnte C und mir nicht entgehen, dass wir allgemein als “die mit dem Tesla” bekannt waren. “In welchem Haus wohnt Ihr denn? Ach, Ihr seid die mit dem Tesla”. Jetzt haben wir unsere Schublade weg.

Apropos Tesla, mittlerweile stehen 3 Autos vor unserem Haus. Wir haben nach reiflicher Überlegung kurzen Prozess gemacht und einen der letzten 4×4 Mercedes Sprinter gekauft, die in den USA noch zu haben sind. In Deutschland wurde der Modellwechsel schon vollzogen, die Fabrik in South Carolina hinkt allerdings noch hinterher. Dort werden ja eh nur die in Deutschland gebauten und dann für den Transport nach Amerika wieder zerlegten Sprinter zusammengesetzt. Warum würde man so etwas machen? Ganz einfach, es gibt seit den 60er Jahren die sogenannte Chicken Tax – 25% Strafzölle auf leichte Lastwagen. Ursprünglich als umfangreiche Antwort auf von Deutschland und Frankreich erhobene Zölle auf amerikanische (Chlor-) Hühner gedacht, macht sie heute nur noch VW und Mercedes das Leben schwer. Werden die Sprinter in den USA zusammengesetzt, entfallen die Zölle. So ein Sprinter ist schon lange Cs Traum. Wir haben bereits angefangen unseren neuen Van mit Hochdach zum Camper ausbauen (mit Solar- und Batterieanlage, Heizung und Warmwasser, Mountainbikegarage, und vielem mehr), aber es wird noch Monate dauern, bis er fertig ist. C meint wir hätten nun den perfekten Fuhrpark. Unser treuer weißer NASA-Van wird verkauft.

Im Oktober übersprang die Square-Aktie dann erstmals die magische $100 Grenze – nur um zwei Wochen danach wieder auf $69 zu fallen. Die Börse ist nervös, der drohende Handelskrieg mit China wiegt schwer. Und so sind wir doch wieder bei Präsident Trump, der mittlerweile seit fast zwei Jahren regiert. Im Moment tut er wieder, was er am besten kann: seine Basis mobilisieren. Am Dienstag wird gewählt. Die Midterms stehen an. Es sieht gut aus für die Demokraten, wahrscheinlich werden sie die Mehrheit im Repräsentantenhaus erobern. Wir haben dennoch Schiss. Die skandalöse Wahl Brett Kavanaughs zum obersten Richter, trotz Vorwürfen der versuchten Vergewaltigung, hat wieder offenbart, wie gespalten das Land ist. Demokraten und Republikaner – beide Seiten hören, lesen und glauben nur, was sie glauben wollen. Und Trump tut wieder alles, um Furcht zu sähen. Von morgens bis abends spricht er nur noch von der Flüchtlingskarawane aus Mittelamerika. 5,000 Soldaten hat er an der Grenze stationiert – mit Schießbefehl!

Es ist an der Zeit, dass diesem Mann und seinen Schergen Einhalt geboten wird. Am Wochenende war ich mit 6 Mitstreitern in Tracy, Kalifornien unterwegs, um Werbung für die Demokraten zu machen. Wir waren den ganzen Tag auf den Beinen und haben 500 Häuser abgeklappert. Wie ist die Stimmung? Das lässt sich leider nicht so einfach sagen. Dennoch habe ich ein besseres Gefühl als vor 2 Jahren. Die Menschen sind nicht glücklich mit der Rhetorik ihres Präsidenten. Da aber eben auch die Wirtschaft brummt, bleibt es abzuwarten, ob es tatsächlich einen Politikwechsel gibt. Der Vorsprung der Demokraten schmilzt, aber die Mehrheit der Amerikaner wünscht sich, dass die Macht des Präsidenten beschnitten wird. Dafür müssten sie eigentlich nur zur Wahl gehen!

Raiatea und Huahine

In der Lagune von Bora Bora verbrachten wir dann zwei Nächte, eine am Flughafen, wo Touristen mit Booten von der Landebahn auf die Hauptinsel befördert wurden, und eine am Südende der Insel. Leider waren die Korallen dort allesamt weiß und abgestorben, so dass es unter Wasser nicht viel zu sehen gab. Weiter ging es zurück nach Raiatea, wo wir in unserer Charterbasis frisches Bettzeug und Wasser an Bord nahmen. Wir unternahmen mit James, einem im Internet bekannten Einheimischen, einen Ausflug auf dem Fluss Faaroa. James zeigte uns vom Wasser aus die Plantagen seiner Familie und wies dann seine Assistentin an, uns zu zeigen, wie man aus Bananenblättern auf traditionelle Weise Körbe flechtet. Sehr interessant, wir durften sogar mitmachen. Zum Abschied gab es eine ganze Staude grüner Bananen, die, so viel sei vorab verraten, nicht mehr rechtzeitig reif wurden. Schade.

Weiter ging es zum Marae Taputapuatea, dem religiösen Zentrum der gesamten Südsee. Von überall her kommen die Insulaner (sogar aus Hawaii), um sich die Überreste dieser heiligen Tempelanlage anzusehen. Tatsächlich waren die gepflasterten Plätze, wo die Göttern angebetet und Opfer erbracht wurden, noch gut zu erkennen. Weiter ging es (wieder unter Motor) nach Huahine, der letzten Insel auf unserer Tour. Dort gönnten wir uns im Hafen von Fare Pizza, die wir nach Anbruch der Dunkelheit mit dem Dinghy im Hafen abholten und dann an Bord verspeisten. Im Südwesten von Huahine fanden wir erneut einen traumhaften Ankerplatz mit herrlich klarem Wasser. Und natürlich gab es Rochen, die am Meeresboden den Sand aufwühlten.

Langsam aber sicher ging der Urlaub zu Ende. Auf dem Rückweg zur Charterbasis machten wir noch einen Abstecher zu einer Perlenfarm. Was heißt Farm, dabei handelte es sich um ein Holzhäuschen auf Stelzen mitten in der Lagune. Dort lernten wir, wie Perlen hergestellt werden. Die Austern bekommen ein rundes Implantat aus Muschelschale und werden durch einfügen des Gewebes einer toten Muschel auf eine bestimmte Perlenfarbe “programmiert”. Natürlich weiß man nie so genau, ob und wie die Muschel das Implantat dann tatsächlich mit Perlmutt umschließt. Es dauert erstmal 3 Jahre, um herauszufinden, ob tatsächlich eine Perle entstanden ist. Nachdem wir einige Erinnerungsperlen im Laden erstanden hatten (die komplette Ausstellung wird jeden Abend eingepackt und an Land gebracht), gingen wir noch eine Runde schnorcheln. Der Anblick der Perlenfarm unter Wasser war atemberaubend. Überall hingen Austern an Seilen – 40.000 insgesamt. Die meisten verschwanden im blau der Tiefe. Überall schwammen Fische durch die Korallen, die die Untiefe, auf der das Häuschen stand, bevölkert hatten.

Zurück an Bord hatte es angefangen zu regnen. Ich musste noch einmal an den Wetterbericht denken, der ursprünglich für jeden Tag regen angekündigt hatte. Lachhaft, wir hatten meistens bestes Wetter. Jetzt nahmen wir die Gelegenheit war, an Deck zu duschen und dann, in feinster englischer Seefahrer-Manier, im Regen am Steuer einen Tee zu schlürfen. Wir gaben das Boot ab, entkamen noch einer Strafzahlung wegen einer angeblichen Grundberührung (war das was?) und flogen noch am selben Abend nach Tahiti. Dort trennten sich erstmal unsere Wege, denn wir hatten verschiedene Hotels gebucht. Das von C und mir war im Stadtzentrum von Pape’ete in einer dunklen Gasse. Das hielt uns aber nicht davon ab, uns für den letzten Abend noch eine nettes Restaurant zu suchen. Und tatsächlich, wir fanden eines, das so französisch war, dass es  ohne Probleme nach Paris gepasst hätte. Dort gab es hervorragende Soufflés und leckere Weine.

Am nächsten Morgen ging es dann zurück nach Hause. Am Flughafen angekommen, bemerkten wir, dass C ihren Pass von der Rezeption nicht wiederbekommen hatte. Glücklicherweise hatten wir genug Zeit und unser Taxi brachte mit der nächsten Tour auch das wertvolle Gut mit. Der Flug nach LA war ereignislos. Dort angekommen, beschlossen wir Ankes Geburtstag mit einer Flasche Champagner zu feiern. Na gut, wir waren früh dran, aber im Zweifel kann man sich die Zeitzonen zum Feiern ja aussuchen. Dann trennten sich endgültig unsere Wege. Heiko, Anke und die Kinder stiegen wieder in den Flieger, um ihre Heimreise über Paris anzutreten. Wir flogen weiter nach San Francisco. Ohne Frage, das war ein Traumurlaub. Schön wars mit Euch, Ihr Weberkrabben!

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